Dossier Werkzeugkasten ePartizipation

Dossier Werkzeugkasten ePartizipation

ePartizipation

Das „e“ in ePartizipation steht für elektronisch. Das heißt, zwingend für ePartizipation sind elektronische bzw. digitale Tools.

Die Berliner Allianz für ePartizipation bezieht sich in ihrer Gründungserklärung auf folgende Definition des Begriffs:

ePartizipation ist die Teilhabe von Personen an sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen, politisch administrativen Prozessen der Entscheidungsfindung mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnik.

Dieses Dossier soll eine Einordnung bestehender Tools für die unterschiedlichen Formen und Phasen eines ePartizipations-Projektes darstellen. Der Werkzeugkasten beleuchtet besonders geeignete Tools und benennt wichtige Kriterien, die Ihr vor der Auswahl und Anwendung beachten solltet.

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Leitfaden für Jugend-BarCamps

Leitfaden für Jugend-BarCamps

ePartizipation open education

BarCamps haben sich in den letzten Jahren zu einer partizipativen Alternative zur klassischen Tagung entwickelt. Das Veranstaltungsformat, das auf die Kompetenzen und das Engagement aller TeilnehmerInnen setzt und Hierarchien auflöst, ist somit gerade auch für die Jugend(medien)arbeit prädestiniert. Um AnbieterInnen in Jugendarbeit und Medienpädagogik zu unterstützen, eigene Jugend-Barcamps durchzuführen, hat youthpart nun einen Leitfaden für Jugend-BarCamps veröffentlicht – kostenlos unter freier Lizenz.

Seit 2005 machen BarCamps von sich reden: Anfangs eher in der IT, werden sie inzwischen immer häufiger als Veranstaltungsformat gewählt. Konferenzen und Tagungen haben häufig das gleiche Problem: Lange im Vorfeld müssen ReferentInnen und Themen geplant werden – mit dem Risiko, nicht mehr aktuelle Themen zu behandeln. Vom Programm (oder dem Ruf der Veranstaltung) angesprochen, reisen zahlreiche ExpertInnen an – doch kommen, im Gegensatz zu den ReferentInnen, kaum zu Wort. Vor allem an diesen beiden Kritikpunkten setzen BarCamps an. Die Themen (zu einem definierten Überthema) werden erst vor Ort entschieden. Jeder kann Themen einreichen, die Anwesenden entscheiden, welche Themen für sie relevant sind. Auch während der sogenannten Session (eine Arbeits-Einheit, die meist eher Workshop und Diskussion als langer Vortrag ist) können sich alle stärker einbringen und selbstbestimmt die für sie richtigen Sessions besuchen – jederzeit. So wird eine Kultur des Teilens und der Beteiligung gelebt.

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ePartizipation in Jugendverbänden

ePartizipation in Jugendverbänden

ePartizipation

„Digitale Medien verändern unsere Gesellschaft, sie beschleunigen den Globalisierungsprozess und justieren damit auch die gewohnte Polarität von Geschlossenheit und Offenheit neu. Das spiegelt sich in den Themen, in Strategien und in Organisationen wider. Wie offen können digitale Öf- fentlichkeiten versus Privatheit sein? Wie geschlossen sind Urheberrechte? Zugriff statt Besitz weckt neue Dimensionen von Offenheit. In diesem Pro- zess erleben Strategien zwischen Bewahren und Verändern Hochkonjunk- tur. Auch traditionelle Organisationen befinden sich schon seit einiger Zeit im Spannungsfeld dieser Dynamik. „

so Sonja Reichmann vom Landesjugendring Niedersachsen in dem nun veröffentlichten Artikel „ePartizipation in Jugendverbänden“ (Download und Weiterverwendung unter CC-BY-SA.
Dies ist der nunmehr dritte frei veröffentlichte Artikel aus der GMK-Schriftenreihe, „Partizipation und Engagement im Netz – Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik„, das gemeinsam mit Klaus Lutz und Eike Rösch von Daniel Seitz herausgegeben wurde. Die anderen beiden Artikel sind hier und hier zu finden.

 
Creative Commons Lizenzvertrag
ePartizipation in Jugendverbänden von Sonja Reichmann steht unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz.

Partizipation und Engagement im Netz – Buchveröffentlichung

Partizipation und Engagement im Netz – Buchveröffentlichung

ePartizipation Medienbildung

„Partizipation und Engagement im Netz - Neue Chancen für Demokratie und Medienpädagogik“, so der Titel des neuen GMK-Tagungsbandes, das Daniel Seitz gemeinsam mit Klaus Lutz und Eike Rösch heraus gegeben hat. Das Buch kann im Kopaed-Verlag bestellt werden und liegt nun vor.

Alle zwei Monate werden wir auch einen Artikel unter CC-BY-SA veröffentlichen und so hoffentlich die Diskussion um ePartizipation in Deutschland weiter anstossen.

Den Anfang machen Ulrike Wagner und Niels Brüggen mit ihrem Beitrag „Von Alibi-Veranstaltungen und „Everyday Makers“ – Ansätze von Partizipation im Netz„,CC-BY-SA.

Viel Spaß bei der Lektüre!