Workshops zum Archiv der Flucht
Rassismuskritik, Flucht und Migration sowie Oral History stehen im Zentrum dieser Workshops. Das Archiv der Flucht wurde durch Carolin Emcke und Prof. Dr. Manuela Bojadžijev am Haus der Kulturen der Welt initiiert, um Flucht nach Deutschland als Kontinuität zu erzählen und so der teils rassistischen Einordnung von Fluchtbewegungen seit 2015 zu begegnen. Wir haben die 44 Interviews zum Anlass genommen, jugendgerecht in verschiedensten Formaten Themen der Protagonist*innen aufzugreifen und so jungen Menschen Auseinandersetzung mit den verschiedensten Fluchtgeschichten – von 1944 Schlesien über deutsch-deutsche Fluchtgeschichten bis 2016 Syrien – zu erlauben. Dabei werden junge Menschen aufgefordert, sich selbst mit den Fluchtgeschichten in Beziehung zu setzen – und z.B. ihre Erkenntnisse im Messenger-Chat-Style aufzuarbeiten, als TikTok-Videos zu produzieren oder sogar in 360°-Videos festzuhalten, um diese in VR (Virtual Reality) zu betrachten oder eigene Podcasts zu produzieren. Neben den Workshop-Angeboten bieten wir auch Fortbildungen für Multiplikator*innen an, um selbst Workshops auf Grundlage der OER-Materialien anbieten zu können.
- Zielgruppe: Jugendliche, Multiplikator*innen-Fortbildung
- Alter: 12 – 21 Jahre
- Format: 9 verschiedene Workshop oder Fortbildung
- Dauer: 1 – 5 Vormittage
- Anforderungen: keine besonderen, Technik können wir stellen
- Kernthemen: Rassismuskritik, Flucht, Migration, Oral History, Antidiskriminierung
- Partner*innen und Förderung: HKW, bpb gefördert in 2021
- Mehr Infos: archivderflucht-bildung.org