We are makers BER #22 – Making + Upcycling

We are makers BER #22 – Making + Upcycling

Making und Upcycling liegen offensichtlich nah beieinander: selber machen, reparieren, aus Altem Neues bauen, wiederverwerten …. Im Kontext von Medienbildung und digitaler Mündigkeit lohnt es sich, dieser Praxis noch einmal besondere Aufmerksamkeit zu schenken ..

Makerprojekte, die mit vermeintlichem Müll arbeiten, Materialien aufbereiten und wiederverwenden sind zum einen eine tragfähige Klammer für Nachhaltigkeit und Umweltbildung. Zum Anderen bietet die Wiederverwertung von alten Elektronikgeräten und das Zerlegen von Altgeräten darüber hinaus praktische Zugänge zum Erwerb  von technischem Wissen und dem Verständnis digitaler Zusammenhänge. So können beispielsweise Schalter und Motoren aus alten Druckern, PCs und Handys relativ niederschwellig aus- und wiederverbaut werden. Auch gebrauchte LEDs lassen sich wiederbeleben und mit kleinen Microcontrollern zum Blinken bringen. Dabei muss gelötet, Stromkreise und Schaltungen verstanden werden. Gerade auch mit Grundschulkindern sind solche Making-Aktionen nah an lebensweltlichen Fragen und machen Spaß!

Zu Beginn des WE ARE MAKERS Abends wird Christine (mediale pfade) –  einen kurzen, bilderreichen Einblick in unser FUTURE MONSTER LAB  und das EU-Projekt DOIT – Entrepreneurial skills for young social innovators in an open digital world geben. In der 5-tägigen Projektwoche entwickelten Grundschüler*innen in den Herbstferien ihre Zukunftsmonster zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit und statteten sie mit verschiedenen elektronischen Features aus.

Im Anschluss sind alle interessierte Medienpädagog*innen eingeladen, mit uns einige Möglichkeiten von Upcycling und Wiederverwertung für Makerprojekte im Bildungskontext kennenzulernen. An drei Stationen werden wir ausprobieren und selber machen  – bitte denkt daran Eure Devices und wenn ihr habt: alte Handys, Drucker, PCs mitzubringen – let’s do upcycling!:

Marie-Luise Schade und Bastian Brabec von tetrapix.de zeigt uns wie gebrauchte Abschnitte von Lichterketten neu verlötet werden und mit einem Mikroprozessor via visuellem Editor programmiert und beliebig angesteuert werden können.

Frank Thorhauer, Maker und Medienpädagoge aus Leidenschaft baut mit uns Motoren aus alten Handys, Druckern und Laufwerken aus und gibt Anleitung zum Löten und neuen Einsatzfeldern von Kleinmotoren.

Maximilian Voigt vom FabLab Cottbus e.V. zerlegt mit uns alte Smartphones  – auch hier geht es um die Frage, welche Bauteile für Bildungsprojekte gerettet werden können. 

Und LAST BUT NOT LEAST wird auch unsere neuer 3D-Drucker eingeweiht. Dazu gibt es von Ilona (mediale pfade) Inputs zu einfachen Möglichkeiten des Modellierens mit online Tools wie TinkerCAD.

Ilona, Bastian und Frank waren sämtlich auch MONSTER LAB Teamer*innen können aus der Monsterwoche viel zeigen und berichten!
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Wann: Mittwoch, 05. Dezember 18:30 – 22:00

Wo: mediale pfade BÜRO ETAGE,   Oranienstraße 19a (Hinterhaus, 2. OG), 10999 Berlin-Kreuzberg
(Kottbusser Tor / Heinrichplatz)

ABLAUF
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18.30 Uhr  _Ankommen

18:45 Uhr  _Begrüßung mit Einblicken ins FUTURE MONSTER LAB
+ Kurze Einführung ins Thema 
[Christine Kolbe | medialepfade.org]

19:15 Uhr   _Making unter Anleitung an vier Stationen:

(1) Lichterketten verlöten und LEDs steuern! [Bastian Brabec von tetrapix.de]
(2) Alte Drucker, alte Lüfter  – neue Motoren für Monster und Bots …
[Frank Thorhauer |„Verbundes Brandenburger Maker“ ]
(3) Der Blick hinter’s Smartphone [Maximilian Voigt | okfn.de und FabLab Cottbus e.V.]
(4) 3D-Druck  – Möglichkeiten des Modellierens mit online Tools [Ilona Stütz |mediale pfade.org]

20:45 Uhr   _Standup-Talk: Anwendbarkeit in der medienpädagogischen Praxis

21:00 Uhr   _making, open end; Pizza bestellen

–> ZUR DOKUMENTATION  (hackMD)

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ABOUT

we are makers – im Alltag gerät dieses Machen und Ausprobieren nur manchmal in den Hintergrund. Deswegen laden wir regelmäßig zu einem lockeren Treffen ein, bei dem das Selbermachen im Vordergrund steht. Von 3D-Druck über Drohnen, VR-Technologien wollen wir uns den verschiedensten DIY-Themen, Anwendungen und Praktiken digitaler Lebenswelten widmen und deren Übertragbarkeit auf die medienpädagogische Praxis erproben.

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Foto: Leonhard Wolf CC-BY-SA 

Quelle: Fotots aus dem FUTRE MONSTER LAB

Montage: mediale pfade

Über den Author

Christine Kolbe Digitale Netzwerkarchitekturen und die Frage, wie sie Lebenswelten bereichern + verändern, stehen für Christine Kolbe schon viele Jahre im Fokus ihres Denkens und Schaffens. Vor ihrer Tätigkeit bei medialepfade.org erprobte sie im Bereich #digitaleBildung crossmediale Projekte für den Deutschunterricht und entwickelte Projektideen für kreative Apps, mobiles Lernen, Webvideoformate und VR-Technologien.

Medienbildung open education

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