29. Aug 2007

Paranoia als erste Bürgerpflicht

von Daniel Seitz

In Telepolis, Paranoia als erste Bürgerpflicht:

Weil sie mit Mehl eine Markierung für eine Schnitzeljagd anbrachten, landeten zwei Deutsche im Gewahrsam. Die Kosten für den Großeinsatz der Polizei sollen ihnen in Rechnung gestellt werden. Nur ein Beispiel dafür, wie sich das Verhalten in der Gesellschaft ändern muss, will man nicht mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Paranoia wird zur Bürgerpflicht.

Das war zwar nicht beim Geocachen (dennoch sehr vergleichbar) und vor allem nicht in Deutschland – aber letztlich sind wir da nicht weit davon entfernt, bzw. in der Terrorangst fast genauso weit wie die USA.

Das heißt: Vorsicht beim legen und heben eines Caches, die Rechnung eines Polizei-Großaufgebots ist vermutlich kein Spaß.

(Netz-)Politische Bildung