Ausschreibung Jugend hackt Labs – Wir suchen regionale Partner-Organisationen!

Ausschreibung Jugend hackt Labs – Wir suchen regionale Partner-Organisationen!

Medienbildung

Seit 2013 wird Jugend hackt vom Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. (OKF) und mediale pfade.org – Verein für Medienbildung e.V. veranstaltet. Jugend hackt ist ein Programm zur Förderung des Programmiernachwuchses im deutschsprachigen Raum mit gesellschaftspolitischen Fokus. Damit begegnet Jugend hackt zwei Herausforderungen: Erstens der sozialen Benachteiligung im Sinne einer Vereinzelung von Jugendlichen mit hohem Technikinteresse. Denn gerade die hohe Technikbegeisterung und die Zeit vor dem Computer verschiebt die engsten sozialen Kontakte häufig weg von der nächsten Umgebung hin zu ebenfalls technikaffinen Jugendlichen, die im ländlichen Raum seltener anzutreffen sind und deswegen Online stattfinden. Gerade gegenüber Eltern entsteht so einseitiger Rechtfertigungsdruck, da die quantitative Bewertung der Computernutzung meistens im Vordergrund steht. Zweitens greift das Programm den Umstand auf, dass die Digitalisierung der Welt große Veränderungen für die Menschen birgt und sensibilisiert mögliche zukünftige Programmierer*innen für ihre gesellschaftspolitische Verantwortung.

Ziel von Jugend hackt ist es, die Lebensverläufe der Teilnehmer/innen positiv zu beeinflussen, indem ihre Identität als Hacker/in bestärkt wird und ihnen ein positives Selbstbild von ihren Fähigkeiten und der Bedeutung ihrer Rolle für die Gesellschaft vermittelt wird. Unter dem Motto “Mit Code die Welt verbessern” nutzen die Teilnehmer/innen ihre Technikkompetenz, um in Teams, unterstützt von ehrenamtlichen Mentor/innen, an digitalen Werkzeugen und Konzepten für ihre Vision einer besseren Gesellschaft zu arbeiten.

Jugend hackt positioniert sich explizit als diverser Raum und fordert von allen Beteiligten die Einhaltung klar kommunizierter Verhaltensregeln, die es jedem/r ermöglichen sollen, sich bei Jugend hackt wohlzufühlen. Alle Informationen dazu findet man in unserem Code of Conduct.

Zusätzlich zu den bereits bestehenden jährlichen Hackathons in aktuell neun Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen ab 2019 regelmäßige Angebote für die Jugend hackt Community in Form von regionalen Labs entstehen. Diese Labs veranstalten perspektivisch ein bis mehrere Treffen pro Monat, z.B. Workshops und Vorträge für programmier- und making-begeisterte Jugendliche.

Wir möchten mit den neu gegründeten Labs vor allem den Teil unserer Zielgruppe mit einem ganzjährigen Angebot erreichen, der außerhalb von Großstädten und Ballungszentren lebt und dadurch weniger Zugang zu vergleichbaren Bildungsangeboten in z.B. Makerspaces, FabLabs, oder Hackspaces.

Gestartet wird 2019 mit zwei Pilot-Labs, für welche wir zwei Partnerorganisationen suchen. In 2020 werden zwei weitere regionale Labs hinzukommen, deren Koordination bei den beiden Organisationen liegen wird, die sich jetzt bewerben.

Die Angebote in den Labs werden von regionalen Koordinator*innen organisiert und umgesetzt, begleitet werden sie zusätzlich von ehrenamtlichen Mentor*innen. Die regionalen Koordinator/innen werden bei der OKF angestellt (20h/Woche, in Anlehnung an TVÖD 12, S1) sollen aber ihren Bürositz in Ihrer Organisation haben.

Gerne können sich Organisationen bewerben, die bereits einen Vorschlag für eine*n regionale*n Koordinator*in haben. Es ist jedoch keine zwingende Voraussetzung. Für diese Positionen erfolgen bei Bedarf gesonderte Ausschreibungen, die wir gemeinsam mit den regionalen Partnerorganisationen gestalten.

Die Angebote können z.B. folgende Formate umfassen:

1. Workshops: praktisch orientierte Inputs und Umsetzungen aus den Bereichen Hard- und Software, Making, Hacking, gesellschaftspolitische Themen mit Fokus auf eigenständigem Handeln und Ausprobieren durch die Jugendlichen
2. Vorträge: inhaltlicher Fokus auf gesellschaftspolitische Themen oder fachlich-technischer Input, Vortragende sind ehrenamtlich engagierte Menschen und/oder Technik-Expert*innen.
3. Selbstständige Projekte der Jugendlichen: Jugendliche setzen gemeinsam eigene Projekte aus den Hackathons fort oder starten neue Projekte.

Die regionalen Koordinator*innen und Mentor*innen sind eingeladen, eigene Workshops und Angebote zu konzipieren und Inhalte aufzubereiten. Gleichzeitig werden von Jugend hackt Open Educational Ressources (OER) aufbereitet, in welchen bereits erprobte Angebote aus dem Jugend hackt Programm (Hackathons, Hello World, Demokratielabore) gesammelt sind.

Die Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. und mediale pfade.org -Verein für Medienbildung e.V. begleiten die Labs und regionalen Koordinator*innen eng bei der Umsetzung. Wir bieten zudem Weiterbildungen im Bereich Fundraising, die Bewerbung der Angebote in der bestehenden Online-Community und die Möglichkeit, verschiedene Module aus den Jugend hackt Programmbestandteilen zu besuchen.

Ihr Profil

Wir suchen Organisationen, die Labs nach folgenden Kriterien betreiben:

  • Außerhalb von Ballungszentren
  • Möglichkeit, Workshopräume einzurichten, falls noch nicht vorhanden oder Zugang zu Workshopräumen bei Partner*innen
  • Möglichkeit zur Einrichtung einer werkstattähnlichen (Making-) Situation
  • Verständnis und/oder Interesse für unsere Kernzielgruppe der technikbegeisterten Jugendlichen
  • Idealerweise Netzwerk an technologie-affinen ehrenamtlichen Mentor*innen – wobei wir hier auch stark durch unsere Netzwerke und die Bekanntheit von Jugend hackt unterstützen können
  • Anerkennung und Umsetzung unseres Code of Conducts
  • Es ist nicht Voraussetzung, dass die Organisation bisher Angebote oder Ausstattung aus dem breit gefassten Bereich “Technik/Coding/Making/Medien” hat

Ihre Leistungen

Inhaltlich

  • Einbettung der neuen Stelle in der Institution
  • Vernetzung der eigenen regionalen Angebote mit den Jugend hackt Labs in der Region
  • Aufbau einer Community für und mit der Zielgruppe (Fokus peer-learning)
  • Umsetzung der Programm-Ziele unter Einhaltung des Code of Conduct
  • Akquise und Begleitung der ehrenamtlichen Mentor*innen
  • Vernetzung mit der bundesweiten Jugend hackt Community
  • Gute regionale und überregionale Vernetzung
  • Planung und Koordination von zwei weiteren Labs in der Region/dem Bundesland durch die regionale Koordinator*in

Infrastruktur

  • Organisation von Räumen mit Internet
  • Anschaffung, Pflege, Wartung der Technik

 

Unsere Leistungen

Inhaltlich

  • Finanzierung des/der regionalen Koordinator*in
  • Finanzierung von Miet- und Honorarkosten für die Angebote
  • Fortbildung und Schulungen im Bereich Fundraising, Technik, Coding, Making, Medien, Pädagogik
  • Unterstützung bei Akquise und Begleitung der ehrenamtlichen Mentor*innen
  • Bereitstellung von Open Educational Ressources (OER), Methoden und erprobten Ansätzen
  • Bundesweites engagiertes Netzwerk
  • Enge Begleitung durch das Berliner Programmteam

Infrastruktur

  • Finanzielle und inhaltliche Unterstützung bei der Technik-Anschaffung
  • Finanzielle Unterstützung bei der Miete

Timeline

Die ersten beiden Labs sollen im Juli 2019 mit regelmäßigen Angeboten starten. Damit für alle genügend Vorbereitungszeit im Projektverlauf bleibt, freuen wir uns auf Bewerbungen bis zum 30. November 2018.

  • Bewerbungsfrist endet: 30.11.2018
  • Bewerbungsgespräche finden statt: 17.-20.12.2018
  • Voraussichtliche Zusage an Organisationen: 21.12.2018
  • Bei Bedarf Start der Ausschreibung der Regionalen Koordinationsstellen: 21.12.2018
  • Start regionale Lab-Koordinator*in: zwischen 01.01.2019 und 01.03.2019
  • Start erstes Lab in Ihrer Region: 01.07.2019
  • Start zweites Lab in Ihrer Region: 01.05.2020
  • Start drittes Lab in Ihrer Region: 01.11.2020
  • Voraussichtliches Ende der Projektförderphase: 31.12.2021

Die Entwicklung der Labs und die Weiterentwicklung von Jugend hackt wird durch die SKala-Initiative gefördert. SKala ist eine Initiative der Unternehmerin Susanne Klatten in Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Analyse- und Beratungshaus PHINEO. Da es sich um eine Teilförderung handelt, werden wir im Verlauf des Projekts gemeinsam mit Ihnen weitere Fördermöglichkeiten erschließen müssen. Um der mehrjährigen Förderung gerecht zu werden, suchen wir nach Partner*innen, die Interesse an einer längerfristigen Kooperation haben.

Dazu bitten wir das unten verlinkte Formular herunterzuladen, auszufüllen und bis zum 30.11.2018 an labs@jugendhackt.org zu senden. Gerne können Sie noch weiterführende Informationen und Dokumente hinzufügen. Bei Rückfragen können Sie sich an Ilona Stuetz und Sonja Fischbauer wenden labs@jugendhackt.org.

>> Download Formular <<

Jugend hackt ist ein gemeinsames Programm der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. (OKF DE) und von mediale pfade.org – Verein für Medienbildung e.V., Bewerbungen werden von den Veranstalter*innen gemeinsam gesichtet.

Neues von mediale pfade: Dieter Baacke Preis – Radioprojekte mit Geflüchteten – Tablet-Rallye Jüdisches München

Neues von mediale pfade: Dieter Baacke Preis – Radioprojekte mit Geflüchteten – Tablet-Rallye Jüdisches München

Über uns

Liebe PartnerInnen, liebe KundInnen, liebe UnterstützerInnen,
2016 verspricht, genauso aufregend, arbeitsintensiv und erfolgreich zu werden wie das letzte Jahr.
Hier ein Rückblick und ein Ausblick auf das, was bei mediale pfade passiert ist und passieren wird.

medialepfade-openeducation
Dieter Baacke Preis für Jugend hackt

mediale pfade ist weiterhin preiswürdig. Zum zweiten Mal wurde uns der Dieter Baacke Preis verliehen, der renommierteste deutsche Preis für medienpädagogische Projekte – für das Projekt Jugend hackt – Mit Code die Welt verbessern. Darauf sind wir sehr stolz.
Jugend hackt, eine Kooperation von mediale pfade und der Open Knowledge Foundation Deutschland, ist mittlerweile im dritten Jahr. Mehr als 300 Jugendliche haben 2015 in 5 Jugend-Hackathons über 60 Projekte umgesetzt und wurden dabei von mehr als 130 MentorInnen begleitet. Einige Beispiele: Die Website und App Germany says Welcome ist Informations- und Vernetzungsplattform für Geflüchtete und HelferInnen. Mittlerweile fördert das Land NRW das Jugend-Projekt, das bald in den Erstaufnahmeeinrichtungen Nordrhein-Westfalens eingesetzt werden soll. Was der BND kann, kannst Du auch sammelt wie ein Geheimdienst Daten von einzelnen Personen (die natürlich zugestimmt haben) und zeigt auf einer Website die Datenfülle, die dabei entsteht, um auf das Problem der Überwachung aufmerksam zu machen. Bei TreeFi werden Jugendliche für Umweltschutz sensibilisiert, indem sie selbst für Strom für ihr Freifunk-Internet beitragen müssen und so etwas für den Umweltschutz tun und Pillbox erinnert vergessliche PatientInnen daran, ihre Medikamente einzunehmen.
Wir freuen uns auf das vierte Jahr Jugend hackt!

medialepfade-webvideo

Start von bewegtbildung.net
bewegtbildung.net ist ein Netzwerk für Menschen, die sich mit politischer Bildung und Webvideo auseinandersetzen. Hier kommen AkteurInnen aus dem Bildungsbereich, aus der Web-Video-Branche und YouTuberInnen zusammen, um gemeinsam Inhalte und Formate zu entwickeln und ethische und politische Fragestellungen zu diskutieren: Welche Bedingungen braucht es, damit Bildung auf YouTube und Co stattfinden kann? Wie kann das Ganze finanziert und wie Reichweite gesteigert werden? Im Herbst 2016 wird eine Fachtagung stattfinden, ein Blog ist veröffentlicht und ein YouTube-Channel folgt demnächst.
bewegtbildung.net ist eine Kooperation von mediale pfade und der Bundeszentrale für politische Bildung.

medialepfade-onlinejournalismus

Public Radio
Im Frühling startet dieses neue Projekt von mediale pfade: Geflüchtete und ihre einheimischen PatInnen arbeiten gemeinsam an Audiobeiträgen und einer Website, auf der diese veröffentlicht werden. Außerdem entstehen akustische Interventionen im öffentlichen Raum und eine dazugehörige Audiotour in Berlin. Mit diesem spielerischen Ansatz und der Verknüpfung der Audioprojekte mit realen Orten können die Anliegen der Geflüchteten niedrigschwellig nachempfunden werden. Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Arbeit und darüber, wenn sich interessierte potentielle TeilnehmerInnen melden.
Public Radio wird gefördert von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb).

In Bayern starten wir in Rosenheim und in Nürnberg mit zwei Modellprojekten: Zusammen mit Radio Buh und dem Musiker Stefan Dettl führen wir mit Übergangsklassen ein Radio- und Musikprojekt durch. Ziel ist es, über das Thema Musik aus den Herkunftsländern der Geflüchteten und Musik aus Deutschland Sprachkompetenz zu vermitteln und gemeinsam mit den SchülerInnen und deutschen Bands Audiobeiträge und Radiosendungen zu produzieren. Die Ergebnisse werden ebenfalls auf Public Radio veröffentlicht.

medialepfade-mobileslernen

CHLLNG.ORG
Mithilfe dieser App führen wir Tablet-Rallyes und -Touren durch: 2015 eine Rallye zum Thema Flucht nach Europa auf der Re:publica; eine Tour zum Thema jüdisches Leben in Berlin-Mitte für die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. und bei den watchyourwebdays 2015 eine Rallye im und rund um das Wannseeforum Berlin.
Ab sofort können Sie die CHLLNG.ORG-Tour “Jüdisches München” bei mediale pfade buchen, weitere interkulturelle Touren in München sind geplant.

Berliner Berufsrouten
Die Berliner Berufsrouten starteten im Frühjahr 2015. Mit Hilfe dieses innovativen mobilen Angebots kommen Jugendliche, die einen Ausbildungsplatz suchen und ausbildende Betriebe einfacher zusammen. Die Berliner Berufsrouten sind besonders attraktiv für Jugendliche, da sie an ihrer Lebenswirklichkeit ansetzen und von Jugendlichen für Jugendliche gestaltet werden.
In Medienwerkstätten erarbeiten Jugendliche Berufsinformationsmaterialien – sie drehen Filme über Ausbildungsbetriebe und interviewen Auszubildende und AusbilderInnen vor Ort. Ausbildungsplatzsuchende können sich dann mit ihrem Tablet oder Smartphone auf den Weg machen und sich auf der Berliner Berufsrouten-Karte die multimedialen Informationen über Betriebe und Berufe anschauen. Nach Abschluss des Projekts werden die Berliner Berufsrouten den Berliner Schulen und anderen Jugendeinrichtungen dauerhaft für die Berufsorientierung zur Verfügung stehen.
Die Berliner Berufsrouten entstehen in Zusammenarbeit mit der BildungsWerk in Kreuzberg GmbH und werden gefördert von der Berliner Wirtschaft.

medialepfade-medienbildung

DATA RUN im Technikmuseum
Im Rahmen der neuen Dauerausstellung Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme im Deutschen Technikmuseum Berlin startet mediale pfade in Kooperation mit der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) und dem deutschen Technikmuseum ein Angebot für Schulkassen: Das Alternate Reality Game DATA RUN wird ab Februar einmal in der Woche für Schulklassen angeboten. Jugendliche schlüpfen in die Rolle von Hackern und versuchen, ein Verbrechen zu verhindern.
Wir freuen uns auf die nächsten zwei Jahre und 80 Durchführungen im Technikmuseum! Bald wird auch die Anmeldung für das für Berliner und Brandenburger Schulen kostenfreie Angebot möglich sein – alle anderen Interessierten können sich an Stephanie Pickl oder Matthias Kamps wenden.

Wenn Sie sich für unsere Projekte interessieren oder wenn Sie eine Idee für ein mögliches Projekt haben – wir freuen uns, wenn Sie uns kontaktieren.

Und wir freuen uns darauf, auch 2016 für eine feste gesellschaftliche Verankerung von Medienpädagogik, spannende und innovative Ansätze zur politischen Teilhabe und einen kreativen und kritischen Umgang mit digitalen Medien einzutreten.

Ihnen allen einen schönen Frühlingsstart!

Ihr mediale pfade-Team

Jugend hackt West und Nord mit großem Erfolg

Jugend hackt West und Nord mit großem Erfolg

open education

Nach dem wir im Juni zusammen mit der Open Knowledge Foundation und regionalen Veranstaltern zwei tolle Jugend hackt Events im Osten und Süden der Republik erleben durften, fanden nun Events in Köln für den Westen und Hamburg für den Norden statt.

Dabei haben wir wieder zahlreiche fantastische Projekte von Jugendlichen sehen können, die mit Code und zahlreichen Hardware-Hacks Welt verbessern.

Für Jugend hackt West ist bereits der Film veröffentlicht:

Bei Jugend hackt Nord hat mediale pfade auch den Livestream produziert, hier in ganzer Länge:

 

Foto: CC-BY Jugend hackt, Montage: mp

YouTube-Channel des Monats: filmfactory

YouTube-Channel des Monats: filmfactory

web-video

„Von der Bildgestaltung bis zur Dramaturgie – wir nehmen alles auseinander, was mit dem Thema Film zu tun hat. Dabei möchten wir uns, als angehende Filmemacher, die Momentan ihre Ausbildung im Bereich Mediengestaltung machen, mit Filmfactory auch selbst weiterentwickeln, während wir mit anderen Filminteressierten unser Wissen teilen.“

Continue reading

Chaos Communication Camp

Chaos Communication Camp

Medienbildung

Alle vier Jahre lädt der Chaos Computer Club Menschen auf das Chaos Commmunication Camp ein, um dort zu hacken, coden, entwickeln, socializen, Netzwerke auf- und auszubauen – gemeinsam zu leben und lernen.

Zumindest ein kleiner Teil dieser zahlreichen Aktivitäten – die Vorträge auf den Hauptbühnen – wird dabei auch ausserhalb des Camps zugänglich. Wir haben hier die wichtigsten Talks aus medienpädagogischer Perspektive aufgeführt – alle Talks finden sich hier.

for women in „${tech[@]}“; do


Fiona Krakenbürger fasst ihre Erfahrungen im CCC, aber auch aus Perspektive ihrer Bachelor-Arbeit zusammen – diese lässt sich dann auch gleich in github im Original lesen. Viele Schlüsse lassen sich auch auf medienpädagogische Angebote anwenden.

Kontrolle ist gut. #Landesverrat ist besser.


Was die letzten Wochen und Monate passiert ist, fassen Markus Beckedahl und Andre Meister von netzpolitik.org zusammen. Dabei wird sehr deutlich, wie versucht wird, durch Abschreckung die Pressefreiheit einzuschränken um weitere Aufklärung zum Überwachungsskandal zu verhindern. Ein höchst relevantes Thema aus mehreren Perspektiven für die Medienpädagogik.

Politische Lösungen für technische Probleme?

Hier beleuchtet Linus Neumann, CCC, welchen komplexen technischen Anforderungen Gesetzgeber und gesetzgebende Struktur sowie Politik nicht gerecht werden. Der Talk ist für Medienpädagog_innen möglicherweise technisch anspruchsvoll, dennoch sehr empfehlenswert, da sie genau die Gegenperspektive zur sonst gehörten/gängigen aufmacht und so relevante Einblicke und Basiswissen für die Medienpädagogik vermittelt.

Kissing – Heiße Tipps und Techniken

Der Moderator von „Wissen macht Ah!“ und „Die Sendung mit der Maus, Ralph @hyperjinx Caspers gibt Einblicke in seine Arbeit und erläutert, wie sie es schaffen, komplexe (technische) Phänome einfach und verständlich zu erklären. Welche Medienpädagog_innen wünschen sich diese Superhelden-Fähigkeit nicht regelmässig?

 

Refugees Emancipation


Internet sollte ein Grundrecht sein – besonders wenn man von der eigenen Familie getrennt in einem unbekannten Land ein neues Leben aufbauen muss. Bei Refugees Emancipation bauen Flüchtlinge gemeinsam mit Flüchtlingen Internet-Cafés z.B. in Flüchtlingsheimen auf, Chu Eben erzählt von dieser Entwicklung und formuliert auch wichtige Forderungen und Kritik an der Zivilgesellschaft. Aus dem Club-Umfeld hat sich ein Support-Projekt gegründet (Disclaimer: dem der Autor angehört), das sich auch an zahlreiche andere Orte übertragen lässt inklusive medienpädagogischer Workshops.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere spannende Talks, ein Blick auf die gesamte Liste lohnt sich!

 

Dieser Artikel erschien zuerst im Medienpädagogik Praxisblog
Foto: Montage mp, Hintergrund: CC-BY @klapauzius